Triple-Swimm@Pula
Das Wichtigste vorweg: Alle Teutonen sind gesund im Ziel
angekommen!
Nach einem kurzen Einschwimmen am Samstag oder für die
glücklichen früher angereisten auch schon am Freitag waren wir von den Wellen
ziemlich beeindruckt und sehr froh über die offizielle Meldung very calm sea
von der Rennleitung am Sonntag. Die Sonne schien auch, alles sollte gut werden.
Ich hätte jetzt very calm sea mit einer See glatt wie ein Babypopo frei
übersetzt, aber mein Englisch ist eben auch nicht so supergut. Die Wellen waren
dann doch ordentlich hoch und vor allem beim Querstück des Dreieckskurses als
es frontal auf die Wellen zuging hatte ich gerade noch so meinen Spaß und an
die weniger entspannt schwimmenden Teutonen gedacht. Der Gedanke war auch nicht
so schlecht, denn Gerdi musste sich seekrank von einem Boot einsammeln lassen
und Klaus verlor wegen der losgerissenen Boyen auf dem Rückweg die Orientierung
und kam erst nach dem Cut Off aus der Wechselzone. Zurück in der Wechselzone
schien die Sonne und los ging es in die Hügel von Pula. Die Sonne bliebt auch
in der Stadt und für uns auf der Radstrecke daher nur Starkregen und Hagel
übrig. Eher ein Survivaltraining als alles andere. Die beiden Christians haben
dann auch einige Teilnehmer von der Radstrecke fliegen sehen. Ich hatte auf der
Radstrecke nun bei KM 5 mit Steffen, bei 15 mit Martin, bei 30 mit Kilian und
bei 70 mit Anne gerechnet. Es kam nur Martin auf seinem stählernen
Understatementbike vorbeigeflogen und ich war zurecht in Sorge. Steffen hat
wegen Krämpfen etwas pausiert, Kilians elektronische Schaltung ist im dritten
Gang hängen geblieben und Anne war einfach schwach glaube ich (da muss ich
vorsichtig sein, denn sie sitzt gerade neben mir und fährt).
Kurz vor Pula schien dann wieder lieblich die Sonne und so
ging es dann auch auf die Laufstrecke an der Küste entlang, die bei der
Wettkampfbesprechung noch als sehr schön aber nicht ganz einfach angepriesen
wurde. Ob sie wirklich so schön war, wissen wir nicht, denn der Regen fing
wieder an und das Wasser stand an den flachen Stellen knöchelhoch (KEINE
ÜBERTREIBUNG!!) auf den Straßen und an den Steigungen kam die Erinnerung an
norwegische Wasserfälle zurück. Kurz vor dem Ziel habe ich dann Anne und
Steffen gesehen und im Ziel Martin und die beiden Christians. Der Rest blieb
zunächst verschollen. Gerdis Problem konnte Steffen aufklären, Uwe ist nach
über drei Stunden auf der Laufstrecke im Dreiertakt-Hüpfstil (jaa...Uwe,
manchmal sind die schnellen Schuhe für uns alte Männer keine gute Idee) auch
ins Ziel gekommen. Gegen acht habe ich auch Sichtmeldung über denn Zieleinlauf
von Klaus bekommen, der nicht mehr in der Wertung geführt wurde und dann waren
alle Schäfchen doch wieder beisammen.
Axel
Vorsicht Triathleten!
Das Ziel!
Usain Bormann!