Mit einem kleinen Jubiläum startete am 20. September der Seenlandmarathon in Pleinfeld. Zum fünften Mal wagten sich wieder zahlreiche Teilnehmer auf die landschaftlich sehr reizvolle Runde um den Großen Brombachsee (Halbmarathon). Manch einer war so begeistert, dass er die Strecke gleich zweimal lief (Marathon).
Auch Sandra und ich mischten uns unter die zahlreichen Starter. Für Sandra war der Lauf eine Besonderheit: sollte es doch ihr erster Halbmarathon werden, entsprechend groß war die vorherige Aufregung. Ich war mit der Rolle als Begleit-Läufer ganz zufrieden, steckte mir doch noch ganz gut der Kuckuckslauf vom gestrigen Tag in den Knochen. Pünktlich um 11:00 Uhr erfolgte der Startschuss. Die Strecke führte uns zunächst vom Ortsrand Pleinfeld über eine abgesperrte Straße in Richtung Großer Brombachsee. Nach ca. 2 Kilometer kam der Damm in Sicht, den es zu erklimmen galt. Nach wenigen Höhenmetern war dann bei sonnigem Wetter der Blick auf den See frei. Herrliche Aussicht! Auf geschotterten Wegen ging es nun weiter um den See. Wir liefen mit einigem Vorsprung vor der 2:15 h Zugläuferin. Nachdem wir den See zu ca. 2/3 bereits umlaufen haben, entfernte sich die Strecke nach etwa 14 km etwas vom See in ein Waldstück, wo es noch einmal einige Höhenmeter zu überwinden galt. Nach wenigen weiteren Kilometern war bereits wieder der Damm erreicht. Leider ging es nicht wie erwartet links bergab zurück in Richtung Ziel. Die letzten zwei Kilometer führten nach rechts noch einmal über einen kleinen Hügel. Aber dann ging es doch noch bergab. Bereits von Weitem hörte man den Zielbereich und die letzten Meter waren dann auch schnell bewältigt. Wir finishten nach 2:13 h. Erschöpft aber mehr als zufrieden füllten wir unsere leeren Speicher am reichhaltigen Ziel-Buffet wieder auf.
Fazit: Tolle Veranstaltung, die bestens organisiert ist. Die reichhaltigen Verpflegungsstationen bieten neben Wasser ein Iso-Getränk, Cola sowie Riegel und Obst. Auch die zwei Hotspots entlang der Strecke feuern die Teilnehmer ordentlich an und auch der Start- und Zielbereich ist vorbildlich. Leider nicht so schön: die Strecke wurde für Fahrradfahrer nicht gesperrt, die zwar nicht klingelnder weise durch das Teilnehmerfeld fuhren, aber trotzdem an der ein oder anderen Stelle störten. Trotzdem eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung.
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