Tagestour an der fränkischen Jurakante mit dem Mountainbike

Gespeichert von DJK Teutonia am/um Sa., 25.02.2017 - 15:17
Datum

Sonntag morgen, so um die 7 Uhr. Nebel und Dunst liegen trüb auf den Wegen. Die aufgehende Sonne kann sich kaum durchkämpfen. Und es ist kalt draußen. Also warum soll man sich aus dem warmen Bett kämpfen? Bloß weil man sich leichtsinnigerweise für eine Radtour angemeldet hat?? Naja, stimmt – genau deswegen. Also raus! Um 8 Uhr fährt der Zug am Bamberger Bahnhof ab.
Und was ziehe ich an? Am besten den Zwiebellook. Aber wenn man sich später in der Mittagswärme entblättert, wohin stopft man dann die überschüssigen Sachen? Rucksack? Oder doch gleich mit kurzen Hosen und dünnem Windbreaker, der in die Trikottaschen passt? Grübel, grübel… Hier waren die Meinungen zweigeteilt.
Dann los! Durch die kalte + feuchte Stadt zum Bahnhof. Dort über jedes bekannt Gesicht gefreut, das mit Mountainbike eintraf („Ach, du auch?“). Und dann auf der Bahnfahrt nach Bad Staffelstein nochmal im Zug ein wenig aufgewärmt.
In Bad Staffelstein machten wir unter Ralf‘s kritischem Blick ein wenig Brems- und Techniktraining mit dem Mountainbike. Und überbrückten ein wenig Zeit für die harten Jungs, die mit dem Rad von Bamberg (und Umland) nach Bad Staffelstein gefahren sind, um sich hier anzuschließen. Zusammen fuhren wir durch die Stadt nach Horsdorf, wo wir dann noch Alfred und Georg einsammelten.
Und dann zügig ins Gelände: Waldwege, Schotterwege, Wiese und Trails – hoch und runter - und Steine umkurven. Für Abwechslung war gesorgt. Bei Zwischenstopps an der Küpser Linde und der hohen Metze genossen wir die Aussicht ins Tal. Allein dafür hat sich’s schon gelohnt.
Weiter ging‘s nach Scheßlitz, wo wir im Café Jura eine warme Milch mit Honig tranken – oder Rühreier mit Speck aßen. Und Eva mitnahmen. Und wo Bernhard dann doch begriff, dass 6 bar auf den Reifen nicht ganz optimal für die Bodenhaftung im Gelände ist. Demütig ließ er die Luft aus den Reifen.
Von Scheßlitz dann südwärts über den Gügel, an Tiefenellern vorbei und weiter nach Teuchatz, wo wir uns am Sportplatz nochmal verschnauften. Weiter über Kälberberg und Friesener Warte, und dann im Zickzack in östlicher Richtung nach Tiefenstürmig und Kalteneggolsfeld, und von da ab wieder brav südwärts nach Eschlipp und den Flugplatz Burg Feuerstein, wo Sabine und Martin unsere Trinkflaschen nochmal auffüllten. Und wir dann den letzten Abschnitt zu unserem Etappenziel Serlbach zurücklegten. Und wo Uwe zwischenzeitlich zum zweiten Mal den Schlauch seines Vorderrads wechseln musste – und seinen unerschütterlichen Humor behielt.
Der Gasthof „Zu den Linden“ in Serlbach war richtig gut, auch wenn man dort den bestellten Blumenkohlbratling erst anpflanzen, gießen und ernten musste, bis er auf den Tisch kam.
Nach beschaulichem Aufenthalt, und als man anfing, durchzukühlen – machten wir uns auf den Heimweg. Die einen wurden abgeholt – die anderen rollten gemütlich nach Forchheim, und von dort am Kanal entlang nach Bug (wo sich die meisten der Übriggebliebenen verabschiedeten) – und von dort aus ging’s dann weiter nach Hause.
Fazit: ein Top-Tag.
Riesigen Dank an den Schöpfer für die tolle Landschaft.
Riesigen Dank an Petrus für das fantastische Wetter.
Und ganz besonderen Dank an Ralf für die Wahl der Strecke und die tolle Organisation.

Können wir gerne nochmal machen ;-)