Pöhler Triathlon

Gespeichert von DJK Teutonia am/um Sa., 25.02.2017 - 15:17
Datum

Welcome Back

Wir waren zurück in Pöhl.

Nach den guten Erfahrungen des letzten Jahres sind wir heuer wieder in Pöhl gestartet: im wesentlichen die Teilnehmer unserer Montagslaufgruppe aus Bug. Dabei waren Martin Frank (ohne Verein), Dieter Frank (IFA Nonstop), seine Tochter Daniela Frank (IFA Nonstop) und Bernhard Kusch (DJK). Und nicht zu vergessen die gute Betreuung durch Ingrid Frank.
Wir fuhren nach Pöhl immer mit einem Auge zum Himmel. Hält das Wetter? Zieht die dunkle Wolkendecke hin oder weg? Würde sich die Unwetterwarnung aus dem Internet bewahrheiten?
Vor Ort war aber alles okay. Bis auf ein paar vereinzelte Tropfen hielt das Wetter und bescherte uns bei ca. 18°C und bedecktem Himmel gute Wettkampfbedingungen. Naja, es war leicht windig. Ohne Neo und in der Badehose kühlte man leicht aus.
Also anmelden, sich die Startnummer auf die linke Wade zeichnen lassen, und einen guten Parkplatz fürs Rad suchen (möglichst nahe am Ausgang zur Radstrecke). Und dann mal schauen, was die Konkurrenz so an Material aufbietet. Das Bild vom Vorjahr hat sich ins Gegenteil gekehrt. Damals waren fast die Mountainbikes in der Überzahl. Heuer waren es die Zeitmaschinen aus Carbon, teilweise mit Scheibenrad. Das Bild hat sich doch deutlich geändert.
Erste Disziplin war das Schwimmen über 750m in der Talsperre Pöhl im Dreieckkurs: grün-braunes brackiges Wasser mit leichtem Wellengang; deutlich wärmer als die Luft und auch ohne Neo gut zu schwimmen. In 3 Startgruppen von ca. 200 Triathleten ging‘s mit einem Abstand von 8 Minuten auf die Strecke.
Danach ab in die Wechselzone, aus dem Neo quälen und mit durchnässtem Einteiler aufs Rad und die gut ausgebaute Strecke: über die Sperrmauer nördlich die komplett gesperrte Landstraße hoch. Und da kam auch schon die Konkurrenz entgegen. Die hatte den Wendepunkt nach 5 km passiert, und bot jetzt ein fast einheitliches Bild: Carbon-Maschinen mit Auflieger, alle Fahrer im Einteiler und Aero-Helm. Wo war nur der Freizeit-Charakter des Wettkampfs geblieben? Dann kam der Wendepunkt und die ganze Strecke zurück Richtung Süden die 10 km nach Plauen – immer rauf und runter. Ein wenig ebene Strecke hatte man ganz selten. Kurz hinterm Stadtschild von Plauen dann der zweite Wendepunkt, und die langgezogene Steigung mit puddingweichen Knien hochquälen. Plötzlich kam von hinten ein Wusch-Wusch-Wusch näher, und dann war auch schon der erste Triathlet aus der zweiten Startergruppe mit Scheibenrad an mir vorbei. Gegenhalten? Vergiss es!
Nach 20 km die glückliche Einfahrt in die Wechselzone, Schuhe wechseln, und auf die Laufstrecke, ein zweifacher Rundkurs. Auch wieder rauf und runter über Wiese, Asphalt, Waldweg und Pflaster durch den Pöhler Campingplatz, um dann nach 5,9 km glücklich über die Ziellinie zu fallen – und den Erdinger-Stand zu suchen.
Fazit: eine heuer sehr gut besetzte anspruchsvolle Sprint-Distanz mit vielen Höhenmetern, die einem alles abverlangt. Trotz einer zeitlichen Verbesserung bin ich im Rang komplett abgerutscht, und auch in meiner Altersgruppe im hinteren Drittel gelandet. Nix für Weicheier und Trockenschwimmer!!
Großes Kompliment an Daniela Frank, die insgesamt 6. Frau wurde, und ihre Altersklasse TW25 gewann.
Hier die Ergebnisse:
Daniela Frank:        1:22:01        6. Frau /1. TW25
Bernhard Kusch:    1:34:23        286. Mann/46. TM45
Martin Frank:        1:36:58        321. Mann/25. TM50
Dieter Frank:        1:44:20        397. Mann/14. TM55

http://www.poehler-triathlon.de/

Bernhard