Pöhler Triathlon

Gespeichert von DJK Teutonia am/um Sa., 25.02.2017 - 15:17
Datum

Welcome to St. Tropöhl

Am 18. August war ein Teil der Buger Laufgruppe in Pöhl beim Sprinttriathlon am Start. Neben drei Mitgliedern waren auch noch unsere Freunde Martin (ohne Verein) und Dieter von der IFA dabei. Bei angenehmen 26°C und wolkigem Himmel ging es um 14:00 Uhr los. Die insgesamt 612 Teilnehmer gingen in 3 Startgruppen ins Wasser. Interessant war es für die dritte Startgruppe, die gelbe Schwimmkappen trugen, dann die gelben Wendebojen auszumachen. Naja – am besten im Schwarm bleiben. Interessant: Bernhard war nicht der einzige, der Brust schwamm – deutlich mehr als 50% taten das gleiche! Vorteile: bessere Orientierung (gelbe Schwimmkappen!), man konnte den leichten Wellengang ausgleichen, und weil Neo-Verbot war, konnten die Krauler auch nicht so richtig Gas geben.
Nach ca. 20 min ging es auf die Radstrecke um den Stausee. Wichtig: kleinen Gang wählen, weil gleich am Anfang eine Steigung zu überwinden ist, bevor es auf die Straße geht. Leichte langgezogene Steigung auf die Talsperre. Was ein Blick über den See! Haben wir aber nicht gemerkt, weil wir nur auf die Hinterräder der Vorderleute geglotzt haben, wie die Jäger auf die Beute. Das Vogtland um den Pöhler Stausee ist flach? Und dieser neue Luxusasphalt bleibt so? Von wegen! Es ging quasi permanent rauf und runter, links und rechts, und der Straßenbelag wechselte in alles mögliche: super Asphalt, Flickenteppich mit Schlaglöchern bis hin zu festem Grobsplitt. Bei den Steigungen musste man aufpassen, dass einem die Zunge nicht in die Kette hing, und wenn es dann endlich bergab ging, kam bestimmt nach 100 Metern spätestens die nächste Kurve, wo man stark runterbremsen musste. Und was noch so auf der Strecke war: Zeitmaschinen mit Scheibenrad und viele Mountainbikes. Das war zum einen dem hohen Anteil an ambitionierten Freizeitsportlern geschuldet, die teilnahmen – zum andern bei dieser Radstrecke vielleicht gar nicht mal die schlechteste Wahl. Der Auflieger war definitiv unnötiger Ballast.
Endlich wieder die Wechselzone – und rauf auf die 5,9 km lange Laufstrecke. Und wieder alle Arten von Untergrund: über die Wiese, auf einen Straßenabschnitt, auf einen geteerten Fußgängerweg, unbefestigter Waldboden, die Steigung hoch durch den Campingplatz, dann entgegenkommende Teilnehmer, weil die Strecke kreuzt.... und Wurzellöcher. Leider hat solch ein Loch auch bei uns seinen Tribut gefordert. Martin stürzte böse, verletzte sich die Bänder und konnte nur noch tapfer ins Ziel humpeln.
Riesigen Dank an unsere Begleitungen (Frauen und Nachwuchs), die uns ganz toll umsorgt und angefeuert haben! Und riesigen Dank an die Familie von Alexander, bei denen wir anschließend auf dem Hof gegrillt haben.
Fazit: ein anspruchsvoller Sprint, der absolut nicht für die persönliche Bestzeit taugt. Aber bedenkenlos für alle zu empfehlen, die es familiär mögen, mal abseits der üblichen Wettkämpfe starten möchten oder vielleicht ein paar Tage Urlaub dranhängen, um das wirklich schöne Vogtland zu genießen. Und dafür lohnen sich die 90 Minuten Autofahrt.

Die Zeiten unserer Mitglieder:
 Walter Graf: 1:30:56; Platz 146 von 514 Männern; Platz 21 in TM45
 Bernhard Kusch: 1:36:24; Platz 244 von 514 Männern; Platz 40 in TM45
 Alexander Gerisch (mit Jetlag und fremdem Rad): 1:41:23; Platz 313 von 514 Männern; Platz 50 in TM35

http://www.poehler-triathlon.de/

Bernarhard