New York Marathon

Gespeichert von DJK Teutonia am/um Sa., 25.02.2017 - 15:17
Datum

Bericht 43.NYRR Marathon 2013



diesen Marathon hatte ich mir selbst zu meinem 50. geschenkt, meine Frau als Fan durfte natürlich mit.
50700 Starter, 390HM, Starter aus über 100 Ländern
Der New-York-Marathon ist kein Rundkurs, sondern geht von Fort Wadsworth auf Staten Island über Brooklyn, Queens und die Bronx nach Manhattan. Auf Grund der großen Teilnehmerzahl erfolgt der Start mittlerweile in vier Wellen (von 2008 bis 2011 in drei Wellen) mit ca. 30 Minuten Abstand. In jeder Welle gibt es drei Startspuren, die erst bei Meile 8 endgültig vereinigt werden. Die professionellen Läuferinnen starten separat schon einige Zeit vor den Hauptwellen, ebenso die Teilnehmer in der Rollstuhlklasse. Die professionellen Läufer starten an der Spitze der ersten Hauptwelle.
Gebucht hatte ich über Ali Schneider Marathon Reisen aus Fürstenfeldbruck. Wir waren zufrieden, alles Flug A380!, Hotel, Startnummernreservierung hat geklappt. 1x am Tag war Sprechstunde im Hotel und am Vortag des Wettkampftages hat sich Ali Schneider und sein Team präsentiert. Die ganzen Termine haben wir aber nicht wahrgenommen, weil sie uns wertvolle Zeit geraubt hätten, um New York kennen zu lernen.
Stattessen hängten wir uns an 5 Schwaben alle so um die 50 und richtig gut drauf. Voll die Chaoten die Typen.
Wir haben uns dann New York angeschaut, Uwe aus Schwaben hat uns geführt (war schon 5.mal in New York) und kennt die coolsten Kneipen. Die Jungs waren extrem trinkfest und wir gingen auch am Vortag des Wettkampftages erst um 1Uhr ins Bett.
Am Wettkampftag bin ich um 5.30 aufgestanden, um 6.30 fuhr dann der Bus direkt vom Hotel zum Start nach Staten Island.
Meine Frau fuhr später um 8.30 mit den anderen Fans nach Manhattan zur Meile 17.
Die Busfahrt dauerte fast 2 Stunden Stopp and Go, zum Glück, denn draußen war es schweinekalt und windig.
Angekommen mussten wir noch ca. 2km laufen um zu dem Startbereich zu kommen, auf dieser Strecke wurden wir 5x kontrolliert. Die Polizei war aber jedes mal sehr freundlich.
Angekommen konnte wir noch in einem riesigen Areal , Kaffee und Tee oder Donats, zu uns nehmen.30 min vor dem Start musste man in das zugeteilte Corral  gehen. Jetzt nochmal ins Dixi und im Dippelschritt zum Start.
Dabei konnte man die mitgebrachten Hosen und Jacken an den Straßenrand werfen,  die werden dann Bedürftigen gespendet.
Kurz vor dem Start die Nationalhymne und von Frank Sinatra „New York New York“ Gänsehaut total.
Start und  los geht’s , ich war in der Gruppe 4:30  Zielzeit und merkte gleich,
dass ist zu langsam, da passt der Rhythmus nicht. Ich lief dann mit Karen aus New Jersey in Richtung 4 Stunden und wir erzählten uns unser Leben in Kurzform. Die unzähligen Hardrockbands  heizten uns richtig an, vor allem in Queens und in der Bronx. Die Fans waren extrem laut, teilweise hysterisch.
Meine Boxeinlagen waren natürlich einzigartig und begeisterten. :-)
Wir mussten über 5000 Läufer überholen, vor allem an den Steigungen der Brücken kackten doch sehr viele ab, und blieben einfach stehen.
An Meile 17 wartete meine Frau und ich hielt an, um ein Foto zu schießen.
Ab Km 35 musste Karen dann abreißen lassen, weil es wurde doch sehr hügelig.
Ich lief dann locker ins Ziel und hatte eine 3:54, was mich selbst überraschte.
War mein Training doch richtig, keine langen Läufe zur  Vorbereitung!
Nach dem Ziel alles perfekt organisiert, und ich fuhr mit Annette per Subway ins Hotel.
Abends gab`s ein 500g Steak, lecker!
Ich werde es bestimmt nochmal machen.
Gruß
Herbert und Annette